Styleberatung

Stilberatung versus Umstyling

Seit einigen Jahren ist es absolut in, dass sämtliche Magazine und Zeitschriften, Boutiquen und sogar Fernsehsender sogenannte Make-overs anbieten. Doch wie sinnvoll ist es, den eigenen Modegeschmack komplett umkrempeln zu lassen? Wie wohl fühlt man sich in Klamotten, denen man bisher in der Boutique keine zweiten Blick gewürdigt hätte? Sicher gibt es einige unter uns, die absolut keine Idee und kein Gespür dafür haben, was ihnen wirklich steht. Doch meist ist es so, dass man lediglich kein Interesse an gängigen Trends hat, und sich, so langweilig es für manche auch klingen mag, in Jeans und T-Shirt am Wohlsten fühlt. Für wen ist also ein Umstyling sinnvoll, und wem wäre alleine mit einer guten, knackigen Typ-Beratung besser gedient?

 

Ein komplettes Make-over, das Umstylen von Kopf bis Fuß

 

 

Wenn die beste Freundin ständig in zu engen und sehr unvorteilhaft geschnittenen Kleidern aufläuft, so sollte man sich ein Herz nehmen, und ihr anstatt zu lästern, hilfreich unter die Arme greifen. Das funktioniert zu Hause vor dem Spiegel, oder man meldet sie tatsächlich bei einem Modemagazin an, die regelmäßig diese Umstylings veranstalten. Oft liegt das Problem darin, dass viele Mädchen, Frauen, aber auch Männer etwas besonders betonen möchten, und dabei aber völlig daneben greifen. Jeder möchte sexy wirken, doch häufig ist hier mehr tatsächlich mehr und mit einem geschickten Umstyling erfährt man, dass ein paar Zentimeter Länge am Rock, ein Blüschen, das nicht so tief ausgeschnitten ist und ein Shirt, das nicht jede einzelne Rolle am Körper betont, viel erotischer sein kann. Auch zeigt ein Umstyling auf, dass man eventuell doch öfter zum Rock anstatt der Jeans greifen sollte. Viele trauen sich das einfach nicht, weil sie sich nicht bewusst sind, welch tolle Beine sie haben, oder greifen aus Gewohnheit und Bequemlichkeit immer zur selben Hose mit dem selben Schnitt. Dies sind aber nur Kleinigkeiten, schwierig wird es, wenn man die Person von Kopf bis Fuß neu kleiden und stylen möchte, denn hier ist nun absolutes Fingerspitzengefühl gefragt.

 

Totales Umstyling – ja bitte, aber keine Verkleidungen

Beginnt man bei den Haaren, so sollte die lange Mähne nicht radikal zu einer androgynen Frisur geschnitten werden. Ein paar Stufen, eventuell eine Tönung und schon können wahnsinnig tolle Veränderungen bemerkt werden. Das ewig ausgeleierte T-Shirt oder die knallenge Bluse wird gegen ein Oberteil in der richtigen Größe ausgetauscht. Oft ist man überrascht, wie gut ein etwas längeres Top gekonnt kleine Schönheitsfehler kaschieren kann. Farbliche Akzente setzten ist gut. Wenn die Person aber bis jetzt nur in grau, braun oder schwarz herumgelaufen ist, dann reichen auch kleine Farbtupfer, mann muss sie nicht in ein knallgelbes Kleid oder einen giftgrünen Hosenanzug stecken. Das Umstyling sollte doch nachhaltig sein, und wer sich absolut verkleidet fühlt, der wird die Ratschläge garantiert nicht annehmen und sofort wieder in alte Muster verfallen.

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